24. Juli 2015

Viele Fragen & Antworten

FAQ

1) Auf welche Kontonummer kann ich Spenden einzahlen?

RDT-Stiftungskonto; Kontonummer: 1954; BLZ: 550 20 500

IBAN: DE20550205000000001954

Bank für Sozialwirtschaft AG

2) Muss ein spezieller Verwendungszweck bei der Überweisung eingetragen werden?

Ja, Spenden müssen zweckgebunden sein: Verwendungszweck: „Bananenflankenliga“.

3) Was wird von den gespendeten Geldern gekauft?

Mit den Geldern wird der Spielbetrieb (Ausrüstung der Kinder, Vergütung Übungsleiter, Trainer, Betreuer, Sonstiges Equipment) gesichert, d.h. falls eure Sponsorengelder vor Ort nicht ausreichen, könnt ihr zweckgebunden bei uns Geld anfordern. Darüber hinaus werden in Absprache mit RT-Deutschland auch Gelder für Werbung, Homepage, etc. eingesetzt. Schließlich werden unsere beiden Partner, die Gründer des Vereins „Team-Bananenflanke e.V“., Ben Rückerl und Stefan Plötz nach Aufwand vergütet (siehe hierzu auch Frage 7), da Sie uns und Euch in den nächsten Monaten auch vor Ort unterstützen werden.

Im Übrigen ist eine möglichst sparsame Verwendung der Spendengelder für uns selbstverständlich. Soweit dies möglich ist, greifen wir daher auf eigenes Know-how zurück. Sofern dennoch auf externe Partner zurückgegriffen werden muss, werden wir besonders günstige Konditionen für das NSP aushandeln.

4) Wer ist bei den Spieltagen der Veranstalter und damit der, der haftet?

Veranstalter aller Spiele ist der Verein „Team Bananenflanke e.V.“

5) Müssen alle Kinder, die mitspielen wollen, dem Verein Bananenflanken e.V. beitreten, oder können diese auch im lokalen Fußballverein Mitglied werden?

Alle Kinder werden Mitglied im "Team Bananenflanke e. V." Der e.V. ist Mitglied im deutschen Behindertensportverband.

6) Was kostet die Jahresmitgliedschaft im "Team Bananenflanke e.V."?

Die Jahresmitgliedschaft beläuft sich auf 60 Euro pro Jahr.

7) Wie viel bekommen unsere beiden Partner Ben Rückerl und Stefan Plötz für Ihren Einsatz rund ums NSP?

Wir haben mit unseren beiden Partner Ben Rückerl und Stefan Plötz eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro zzgl. Spesen vereinbart (Fahrt- und Übernachtung gem. Nachweis; kein separater Verpflegungssatz). Ben Rückerl und Stefan Plötz agieren rechtlich als Einzelpersonen. Der Tageshöchstsatz ist auf 10 Stunden Arbeitszeit gedeckelt. Fahrtzeiten werden mit 20 Euro pro Stunde vergütet. Der Vertrag ist auf Anfrage einsehbar.

8) Wie genau kann sich mein Tisch am NSP „RT-Bananenflankenliga“ beteiligen?

Interessierte Tische können sich auf verschiedene Arten am NSP beteiligen. Zum einen sind Spenden an das RT-NSP Konto (siehe Frage 1) jederzeit möglich. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine eigene BFL am Tisch zu organisieren. Dafür stellen wir das Know-how und Umsetzungspläne bereit. Alles, was Ihr tun müsst, ist, raus zu gehen, Kontakt zu Behinderteneinrichtungen und Fußballvereinen zu suchen und eine eigene Liga vor Ort, auch in Kooperation mit anderen Tischen Eures Distriks zu organisieren. Kontaktiert uns einfach bis Ende Oktober 2015 und schaut in die LigaPost für Updates.

Zudem möchten wir hier auf unsere Checkliste verweisen. Ihr findet sie hier.

9) Was bekomme ich als ligadurchführender Tisch von RT 32, vom Verein „Team Bananenflanke e.V.“, von der P+R GbR, und / oder von Stefan Plötz und Ben Rückerl?

  • RT32: Wir unterstützen Euch mit Infomaterial und Besuchen vor Ort, und übernehmen die bedarfsgerechte Zuteilung von Geldern aus dem NSP-Spendentopf.
  • Team Bananenflanke e.V.: Mitgliedschaft und damit Versicherungsschutz, Veranstalter der Events.
  • P+R GbR: Merchandiseartikel zur RT-BFL und „Manni Ballnane“ Bücher.
  • Stefan Plötz und Ben Rückerl: Fachspezifisches Know-How und Coaching.

10) Wie wähle ich geeignete Betreuer (Trainer und Heilerzieher) aus?

Voraussetzung ist natürlich, dass Eure Trainer und Betreuer die nötigen Qualifikationen nachweisen können.

  • Ein Fußballtrainer sollte eine Übungsleiterausbildung oder einen Trainerschein haben. Dadurch wird sichergestellt, dass die Trainingseinheiten didaktisch richtig gestaltet werden. Da wir nur fußballerische Grundelemente vermitteln, ist eine Basisausbildung vollkommen ausreichend.
  • Ein Betreuer sollte eine einschlägige pädagogische Berufserfahrung vorweisen können (Erzieher, Kinderpfleger, Heilerzieher, …). Es muss nicht zwingend jeder Betreuer eine solche Ausbildung haben. Wenn zumindest einer oder zwei fachlich qualifiziert sind, könnte der Rest angeleitet werden. Zusätzlich können Eure Tabler bei der Betreuung unterstützen.

Unsere beiden Partner Ben Rückerl und Stefan Plötz werden Euch hier tatkräftig beraten.

11) Wie binden wir unsere (Profi-)Fußballclubs am sinnvollsten ein?

Die Erfahrung hier bei uns in Regensburg hat gezeigt, dass Fußball für behinderte Kinder immer noch ein „White Spot“ für viele Vereine ist. Eure Fußballvereine können z.B.

  • professionelle Trainer und Betreuer stellen
  • den Trainingsbetrieb auf ihren Plätzen gestalten
  • ein Trainingscamp ausrichten
  • inklusiven Kontakt mit anderen Jugendlichen herstellen
  • die geistig behinderten Kinder und Jugendlichen bei regulären Spielen einladen und betreuen
  • ihr Image / ihre Außenwirkung in der Region steigern
  • und dabei kräftig für die RT-BFL werben.

12) Können/sollen auch nicht behinderte Kinder mitspielen?

Die Liga ist geistig behinderten Kindern vorbehalten. Die Kinder wollen einen ehrlichen Wettkampf austragen. Die Rückmeldung der Eltern aus Regensburg ist dazu sehr positiv. Der Kontakt zu nicht behinderten Kindern und Jugendlichen findet durch die öffentlichen Events und durch die Kooperation mit den Fußballvereinen statt. Unsere Kinder werden dann als ernstzunehmender Teil der Gesellschaft wahrgenommen. Durch diese Akzeptanz entsteht Integration und Inklusion. Durch die professionellen Rahmenbedingungen schaffen wir das nötige Umfeld, um Inklusion zu ermöglichen.

13) Wie stellen wir sicher, dass es sich um halbwegs gleich starke Teams handelt?

Während des Trainingsbetriebes im Winter werden die Trainer und Betreuer die Kinder sorgfältig beobachten. Eine Einteilung in die Mannschaften erfolgt dann zu Beginn des Sommertrainings. Somit wird Chancengleichheit während der Ligaspiele garantiert.

14) Trainieren die unterschiedlichen Teams getrennt oder zusammen?

Während des Trainingsbetriebs im Winter wird zusammen trainiert. Nach der Formierung der Teams ist dies dann abhängig von den Kapazitäten der Trainingsplätze. Im Idealfall trainieren alle Bananenflanken-Kids zusammen. Die Einteilung der Trainingsgruppen obliegt den Trainern.

15) Wie viel und welches Personal ist nötig, um die Spieltage und das Training/Trainingslager zu organisieren?

Für Training und Trainingslager braucht Ihr natürlich qualifizierte Fußballtrainer. Zudem ist eine fachliche Betreuung zu gewährleisten. In der Regel sind pro Team ein Trainer und ein Betreuer ausreichend. Ein Team besteht aus 8-10 Spielern. So kommt man auf einen Betreuungsschlüssel von max. 10/2 (Spieler/Betreuer). Jedoch gilt es, die Trainingsgruppen individuell zu bewerten und je nach Bedarf den Betreuungsschlüssel anzupassen. Für Spieltage seid Ihr zusätzlich mit „Hands-On“ dabei: Catering, Aufbau Soccer Court, ...

16) Können/sollen die Eltern der Spieler mitarbeiten?

Gerne, je mehr helfende Hände desto besser. Jedoch solltet Ihr den Hut aufhaben und alle Helfer koordinieren.

17) Wie viele Tabler braucht man für einen funktionierenden Spieltag?

Das steht und fällt mit eurem persönlichen Einsatz, Eurer Erfahrung mit größeren Events und euren externen Partnern (Sponsoren, etc.). Auch hier gilt: Je mehr helfende Hände, desto besser! Ein Tipp zum Aufbau des Soccer-Courts: Hierzu sind ca. 5-6 Helfer nötig.

18) Wie entstehen die RT-BFL-Teams?

Zusammen mit lokalen Einrichtungen für behinderte Kinder und unseren beiden Partner Ben Rückerl und Stefan Plötz werden die späteren „RT-BFL-Kids“ akquiriert. Die Einteilung in die Mannschaften erfolgt dann nach dem Wintertraining. Ist dies passiert steht dem Sommertraining und den Spieltagen nichts mehr im Weg.

Hier möchten wir zudem auf unsere Checkliste verweisen. Ihr findet sie hier.

19) Wer trainiert die Kinder? Wie kann hier RT32 und die Bananenflanke unterstützen/schulen?

Das Training soll durch professionelle Trainer von Vereinen vor Ort erfolgen. Bei Fragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung. Sollte ein kooperierender Verein nicht die Kapazität haben, die Trainer zu stellen, wird sich der "Team Bananenflanke e. V." über seinen Verband Bemühen geeignete Übungsleiter zu akquirieren.

20) Wie werden die Soccer-Courts finanziert?

Wir werden in den nächsten Monaten beobachten, in wie weit eine Anschaffung von Courts nötig ist. Meist können diese vor Ort gemietet werden. Ist dies nicht der Fall, gilt es zu klären eine bestimmte Anzahl an Courts zu erwerben. Diese sollten dann logistisch optimal in Deutschland gelagert und abgerufen werden können.

21) Wie sind die RT-BFL-Kids versichert?

Über den Jahresbeitrag der Mitgliedschaft beim „Team Bananenflanke e.V.“ ist jeder Spieler versichert. Konkret heißt das, dass der Trainings- und Spielbetrieb abgesichert ist. Dies gilt etwa für den Fall, dass sich ein Spieler verletzen sollte und hieraus Kosten für die medizinische Versorgung entstehen. Auch die Hin- und Rückwege zum Training und zu den Spieltagen sind versichert.

22) Wie groß/klein darf eine Liga / ein Spieltag sein?

Eine BFL besteht idealerweise aus mindestens 4 Mannschaften mit 8-10 Spielern.

23) Wie gehen wir potentielle regionale Sponsoren an (einheitlicher Auftritt, Folien, Flyer, usw.)?

Wir werden Euch dazu zeitnah mit allen wichtigen Infomaterialien versorgen. In unserem Vertriebsteam haben wir zudem dezidierte Ansprechpartner für Euren Distrikt benannt. Wie immer gilt: Bei Fragen sind wir für Euch da.

24) Welche Sponsoren sind evtl. ein No-Go? (Blacklist)

Als No-Go erachten wir: Tabakartikel und Alkoholika, sowie Marken mit fraglichen politischen und ethnischen Hintergründen.

25) Gibt es einen Hauptsponsor überregional?

Wir sind hier aktuell auf der Suche und werden Euch sofort darüber informieren, sobald wir einen Partner an Bord haben.

26) Besteht die Gefahr, dass behinderte Kinder an den öffentlichen Spieltagen zur Schau gestellt werden?

Nein. Wir haben in Regensburg nicht im Entferntesten negative Erfahrungen dieser Art gemacht. Die Teilnehmer bzw. deren Eltern können sich freiwillig für eine Teilnahme entscheiden und werden zuvor entsprechend über das Angebot aufgeklärt. Wir fördern und verändern die Sichtweise der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderung nachhaltig und positiv. Dies war auch einer der Gründe, warum das Projekt von Bundespräsident Joachim Gauck 2015 mit dem Goldenen Stern ausgezeichnet wurde.